Frisch von den Feldern geerntet, strahlen uns Kürbisse in hellgelb bis dunkelorange aus den Gemüseregalen entgegen. Entdecken Sie unsere köstlichen Gerichte für eine abwechslungsreiche Kürbis-Saison.
Kürbisse lassen sich gut lagern, wenn ihre Schale unversehrt ist.
Kürbisse sind mit Zucchini, Melonen und Gurken verwandt, die alle zur Familie der Kürbisgewächse gehören und gleichzeitig zum sogenannten Fruchtgemüse zählen. Für die leuchtende Farbe des gelblich bis orangefarbenem Kürbis-Inneren sind Carotinoide verantwortlich. Durch sie kann unser Körper Vitamin A bilden, das Zellen und Sehkraft schützt. Das kalorienarme Gemüse punktet zudem mit reichlich Kalium und verdauungsfördernden Ballaststoffen.
Achten Sie beim Einkauf darauf, dass der Kürbis beim Klopfen leicht hohl klingt, einen intakten aber holzigen Stiel besitzt und die Schale unbeschädigt ist. Und greifen Sie lieber zu kleinen Exemplaren: Ihr Fruchtfleisch ist fester, weniger faserig und schmeckt aromatischer. Im eigenen Keller, trocken und kühl und auf weichem Untergrund gebettet, halten sich Kürbisse mehrere Monate.
Besonders beliebte Kürbissorten sind Hokkaido, Butternut und Muskat. Hokkaido kann samt Schale verzehrt werden und hat ein fruchtig-süßes Aroma, das an Mandeln und Maronen erinnert. Seine Geschwister Butternut und Muskat schmecken erdiger, buttriger und manchmal ein wenig nach Safran. Beide müssen in der Regel geschält werden, doch die Mühe lohnt sich, denn es gilt: Je härter die Schale, desto intensiver schmeckt oft das Innere.
Kürbisse lassen sich vielseitig zubereiten: schmoren, braten, backen, grillen, einlegen und füllen. Sie schmecken ebenso köstlich als cremige Suppe, würzige Füllung für Ravioli oder in einem süßen Rührkuchen mit Nüssen, Zimt und Muskat.