1. Spätzleteig vorbereiten
Hierfür benötigen Sie:
oder 400 g Dinkelmehl Type 630
Mehl, Eier, Wasser und Salz in eine große Rührschüssel geben, mit dem Kochlöffel kräftig verrühren und so lange schlagen, bis der Teig Blasen wirft. Teig ca. 30 Minuten ruhen lassen. Kurz vor Ende der Ruhezeit mit Schritt 2 fortfahren.
Küchen-Tipp
Wichtig: Der Teig muss elastisch und zähflüssig sein, fast wie aus Gummi.
2. Schaben vom Brett
Wasser mit Salz zum Sieden bringen. Teig nochmals kräftig durchrühren. Spätzlebrett kurz ins siedende Kochwasser tauchen (s. Tipp), ein Fünftel des Teigs daraufgeben und ca. 1 cm dick glatt auf dem Brett verstreichen (s. Bild). Brett schräg auf den Topfrand über dem siedenden Kochwasser aufsetzen und Teig mit dem Teigschaber in ca. 1 cm breiten Portionen rasch nacheinander abschaben (s. Tipp) und ins kochende Wasser gleiten lassen (s. Bild). Sobald die Spätzle nach oben steigen, noch ca. 1–2 Minuten gar ziehen lassen, mit Schaumkelle herausnehmen und in Sieb abtropfen lassen. Vorgang 4-mal wiederholen.
Küchen-Tipp
Der Teig löst sich vom Schaber, wenn man ihn kurz ins Wasser tunkt.
Original schwäbische Spätzle werden sehr fein und schnell geschabt, aber das braucht Übung. Hier schaben wir größere Stücke des Teigs ab, denn es ist einfacher und geht schneller.
3. Zubereitungsvariante: Spätzlepresse
Spätzleteig wie in Schritt 1 zubereiten, jedoch etwas mehr Wasser zugeben, damit er minimal flüssiger ist. Kurz vor Ende der Ruhezeit Wasser mit Salz zum Sieden bringen. Teig nochmals kräftig durchrühren, portionsweise in den zylinderförmigen Trichter füllen, Presse über das siedende Wasser halten und drücken. Spätzle ins kochende Wasser gleiten lassen. Sobald die Spätzle nach oben steigen, noch ca. 1–2 Minuten gar ziehen lassen, mit Schaumkelle herausnehmen und in Sieb abtropfen lassen. Vorgang solange wiederholen, bis Teigmenge aufgebraucht ist.
Küchen-Tipp
Ideal ist eine Presse, bei der man verschiedene Lochscheiben zum Auswechseln hat und auch Kartoffelpüree oder Spaghettieis zubereiten kann. Greifen Sie zu einem hochwertigen Modell aus Edelstahl und nicht aus Plastik.
4. Zubereitungsvariante: Spätzlehobel
Spätzleteig wie in Schritt 1 zubereiten, jedoch etwas mehr Wasser zugeben, damit er minimal flüssiger ist. Kurz vor Ende der Ruhezeit Wasser mit Salz zum Sieden bringen. Spätzlehobel auf den Topf über das siedende Wasser legen. Teig nochmals kräftig durchrühren, portionsweise in den „Schlitten“ geben und hin- und herbewegen, sodass der der Teig durch das gelochte Hobelbett gepresst wird. Spätzle ins kochende Wasser gleiten lassen. Sobald die Spätzle nach oben steigen, noch ca. 1–2 Minuten gar ziehen lassen, mit Schaumkelle herausnehmen und in Sieb abtropfen lassen. Vorgang solange wiederholen, bis Teigmenge aufgebraucht ist.
Küchen-Tipp
Beim Kauf darauf achten, dass es unterschiedliche Modelle gibt: sowohl solche mit Löchern für „Knöpfle“ als auch solche mit länglichen Öffnungen für „Fädle“.