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Schwarze-Bohnen-Eintopf (Njahi stew) mit Pilau und Kohl

aus Kenia

vegan laktosefrei glutenfrei

Zubereitungszeit

Gesamtzeit: ca. 50 Minuten

Nährwerte

Pro Portion: ca. 485 kcal | 2030 kJ | 12 g EW | 65 g KH | 17 g F | 5.5 BE

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Zutaten

Für 4 Portionen

Eintopf

100 g
rote Zwiebeln
1
rote Chilischote
30 g
frischer Koriander
300 g
Tomaten
2 EL
Bratöl
Salz
480 g
schwarze Bohnen aus der Dose
200 ml
Wasser

Pilau

250 g
Basmatireis
80 g
rote Zwiebeln
2 Zehen
Knoblauch
12 g
Ingwerknolle
2.5 EL
Bratöl
0.5 TL
gemahlener Kardamom
0.5 TL
Zimt
0.75 TL
Kreuzkümmel (gemahlen)
4
Nelken
schwarzer Pfeffer
600 ml
Wasser

Kohl

500 g
Weißkohl
150 g
Möhren
1.5 EL
Bratöl

Auf Wunsch

Servieren Sie das Gericht mit Limettenspalten.

Zubereitung

1. Gemüse vorbereiten

Hierfür benötigen Sie:

100 g
rote Zwiebeln
1
rote Chilischote
30 g
frischer Koriander
300 g
Tomaten

Für den Eintopf Zwiebeln schälen und fein würfeln. Chili waschen, putzen, längs halbieren, auf Wunsch entkernen und Hälften fein würfeln. Koriander kalt abbrausen, trocken schütteln, Blättchen und weiche Stiele abzupfen, ein Drittel für die Garnitur zur Seite legen, Rest grob hacken. Tomaten waschen, halbieren, Stielansätze entfernen und Hälften 1 cm groß würfeln.

2. Eintopf kochen

Hierfür benötigen Sie:

2 EL
Bratöl
1 TL
Salz
480 g
schwarze Bohnen aus der Dose
200 ml
Wasser

Öl in mittelgroßem Topf erhitzen und Zwiebeln und Chili darin 3 Minuten bei hoher Hitze anbraten. Gehackten Koriander, Tomaten und Salz zufügen und 5 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen. Bohnen in Sieb abgießen, kalt abbrausen, abtropfen lassen und zugeben. Wasser angießen und Eintopf im geschlossenen Topf 20 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen. Anschließend auf ausgeschalteter Herdplatte warm halten. Inzwischen mit Schritt 3 fortfahren.

3. Pilau zubereiten

Hierfür benötigen Sie:

250 g
Basmatireis
80 g
rote Zwiebeln
2 Zehen
Knoblauch
12 g
Ingwerknolle
2.5 EL
Bratöl
0.5 TL
gemahlener Kardamom
0.5 TL
Zimt
0.75 TL
Kreuzkümmel (gemahlen)
4
Nelken
0.25 TL
schwarzer Pfeffer
1 TL
Salz
600 ml
Wasser

Reis im Sieb kalt abbrausen und abtropfen lassen. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und fein würfeln. Öl in kleinem Topf erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer darin 3 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen. Kardamom, Zimt, Kreuzkümmel, Nelken und Pfeffer zufügen und Gewürze 1–2 Minuten bei mittlerer Hitze rösten, bis sie fein duften. Reis, Salz und Wasser zugeben, aufkochen und alles im geschlossenen Topf 20–25 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis der Reis gar ist. Inzwischen mit Schritt 4 fortfahren.

4. Kohl anbraten

Hierfür benötigen Sie:

500 g
Weißkohl
150 g
Möhren
1.5 EL
Bratöl
Salz

Weißkohl putzen, waschen, vierteln, Strunk entfernen und Viertel quer in 2 mm breite Streifen schneiden oder hobeln. Möhren mit Gemüsebürste und Wasser säubern, putzen und grob raspeln. Öl in großer Pfanne erhitzen und Kohl und Möhren darin 4 Minuten bei mittlerer bis hoher Hitze anbraten, das Gemüse sollte dabei noch knackig bleiben. Mit Salz abschmecken.

5. Abschmecken und servieren

Hierfür benötigen Sie:

Salz
schwarzer Pfeffer

Eintopf und Pilau mit Salz und Pfeffer abschmecken, Nelken aus dem Pilau entfernen und Eintopf mit Pilau sowie Kohl auf breite Schalen portionieren (s. Wissenswert). Mit zur Seite gelegtem Koriander garniert servieren.

Wissenswert

Njahi stew wird in Kenia oft separat in einer Schale serviert, Pilau und Kohl daneben auf einem flachen Teller. Das aromatisch gewürzte Reisgericht Pilau gibt es häufig freitags zum Mittagessen oder auch zu feierlichen Anlässen. Es wird typischerweise mit Fleisch und ganzen Kartoffeln zubereitet. Ursprünglich stammt Pilau aus dem Nahen Osten, durch die Zuwanderung nach Ostafrika entwickelte sich diese regionale Variante.

Juliane Podlech, Volontärin

Rezept von

Juliane Podlech, Werkstudentin

Juliane Podlech verbrachte 2023 im Rahmen ihres Studiums der Ernährungswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität in Gießen ein halbes Jahr in Kenia. Dort arbeitete sie an einem Ernährungsbildungsprojekt im Slum mit. Neben den herzlichen Menschen sowie der beeindruckenden Natur und Kultur Kenias lernte sie auch die einheimische Küche schätzen. Nahezu täglich gab es Mandazi (kenianische Donuts) und Reis mit Bohneneintopf. Zurück daheim in Marburg kocht Juliane die köstlichen Gerichte aus Afrika mit Begeisterung nach.

Rezeptkriterien: vegan, laktosefrei, glutenfrei, Eintöpfe, Afrika, Reisrezepte
Rezeptentwicklung: Juliane Podlech
Fotos: Rogge & Jankovic Fotografen, Köln
dieses Rezept ist aus Ausgabe 4/2019, Genuss für jeden Tag … mehr

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