6 21 Roggenbrot Mit Sonnenblumenkernen 1920x760px
6 21 Roggenbrot Mit Sonnenblumenkernen 1600x1600px

Roggenbrot mit Sonnenblumenkernen

vegan laktosefrei

Zubereitungszeit

Gesamtzeit: ca. 5 Stunden 40 Minuten
Wartezeit: ca. 5 Stunden 5 Minuten

Nährwerte

Pro Brot: ca. 1727 kcal | 7231 kJ | 64 g EW | 343 g KH | 22 g F | 23.8 BE

Jetzt weiterlesen

in ihrem köstlich-vegetarisch-Kundenkonto. Für kurze Zeit:

Zutaten

Für 1 Brot (ca. 650 g)

50 g
Sonnenblumenkerne
50 ml
kochendes Wasser
350 g
Waldstaudenroggen-Vollkornmehl
oder 350 g Roggenvollkornmehl
5 g
Hefe
300 ml
zimmerwarme Buttermilch
oder 250 g Sojajoghurt
70 g
mehligkochende Kartoffeln
Salz
1 TL
Honig (flüssig)

Außerdem

Mehl zum Arbeiten

Küchenutensilien

1
Gärkörbchen (ca. Ø 20 cm)
oder 1 runde Schüssel (ca. Ø 20 cm)
2
Küchenhandtücher

Zubereitung

1. Schritt

Hierfür benötigen Sie:

50 g
Sonnenblumenkerne
50 ml
kochendes Wasser
350 g
Waldstaudenroggen-Vollkornmehl
oder 350 g Roggenvollkornmehl
5 g
Hefe
100 ml
zimmerwarme Buttermilch
oder 100 g Sojajoghurt
70 g
mehligkochende Kartoffeln
Salz

Sonnenblumenkerne mit Wasser übergießen und 2 Stunden quellen lassen. Inzwischen Mehl in eine Rührschüssel geben, in die Mitte eine Vertiefung eindrücken und Hefe hineinbröseln. Butter‎milch (s. Tipp) mit etwas Mehl vom Rand zu einem Teigansatz verrühren und alles abgedeckt 2 Stunden gehen lassen. Inzwischen Kartoffeln schälen, 2 cm groß würfeln und im geschlossenen Topf in wenig Salzwas‎ser 10 Minuten garen. Kartoffeln in Sieb abgießen, in einer Schale mit einer Gabel fein zerdrücken und komplett abkühlen lassen.

Küchen-Tipp

Wenn Sie Sojajoghurt statt Buttermilch verwenden, rühren Sie für den Teigansatz weitere 50 ml Wasser unter.

2. Schritt

Hierfür benötigen Sie:

200 ml
zimmerwarme Buttermilch
oder 150 g Sojajoghurt
2.5 TL
Salz
1 TL
Honig (flüssig)

Sonnenblumenkerne in Sieb abgießen und abtrop‎fen lassen. Kartoffeln, Buttermilch, Salz und Honig zur Mehl-Hefe-Mischung geben und alles 10 Minuten mit den Knethaken des Handrührers zu homogenem Teig verkneten (s. Tipp). Sonnenblumenkerne zugeben und 5 Minuten weiterkneten. Teig abgedeckt 15 Minuten ruhen lassen.

Küchen-Tipp

Da der Teig recht klebrig ist, funktioniert das Kneten mit den Knethaken am besten.

3. Schritt

Hierfür benötigen Sie:

Mehl zum Arbeiten
1
Gärkörbchen (ca. Ø 20 cm)
oder 1 runde Schüssel (ca. Ø 20 cm)
2
Küchenhandtücher

Teig nochmals 2 Minuten kneten. Teig zu einer Kugel formen, dabei rundherum mit Mehl bestäuben, in ein bemehltes Gärkörbchen oder in eine mit einem bemehlten Küchenhandtuch ausgelegte Schüssel geben und mit einem Küchenhandtuch abge‎deckt 2 Stunden bei ca. 23 °C gehen lassen (s. Tipp). Kurz vor Ende der Gehzeit Backofen auf 250 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Küchen-Tipp

Liegt Ihre Zimmertemperatur unter 23 °C, können Sie den Teig im Gärkörbchen oder in der Schüssel auch in ein dickes Handtuch oder eine Decke packen.

4. Schritt

Teig auf leicht bemehltes Backblech kippen und 10 Minuten mit Dampf anbacken (s. Tipp). Ofentür einige Sekunden öffnen und Dampf ablassen. Temperatur auf 180 °C reduzieren und 45 Minuten weiterbacken (s. Tipp). Brot auf einem Kuchengitter komplett abkühlen lassen.

Küchen-Tipp

Um Dampf zu erzeugen, sprühen Sie mit einer sau‎beren Sprühflasche mehrmals Wasser in den heißen Backofen. Alternativ stellen Sie vor dem Anheizen eine mit Wasser gefüllte, feuerfeste Schale in den Ofen und entfernen diese nach ca. 10 Minuten Backzeit.

Küchen-Tipp

Machen Sie nach Ende der Backzeit den Klopf-Test: Einfach auf die Unterseite des Brotes klopfen – klingt es hohl, ist das Brot gut durchgebacken.

Wissenswert

Urgetreide fristeten lange Zeit ein Schattendasein. Grund hierfür sind ihre im Vergleich zu modernen Getreiden häufig geringeren Erträge, aber auch teilweise anspruchsvolle Anbaubedingungen und spezifische Backeigenschaften. Dennoch lohnt es sich, öfter zu den alten Sorten zu greifen: So ermöglichen Urgetreide unter anderem tolle neue Geschmackserlebnisse und oft auch eine besonders nachhaltige Landwirtschaft – Aspekte, die für viele Menschen zunehmend Bedeutung gewinnen.

Da der Waldstaudenroggen früher um den 24. Juni, den Johannistag, gesät wurde, nennt man ihn auch „Johannisroggen“. Sein Nährstoffgehalt ist vergleichbar mit dem des modernen Roggens, jedoch enthält das Urgetreide eine Extraportion Ballaststoffe. Die Verarbeitung von Waldstaudenroggen ist nicht ganz einfach, weshalb Einsteiger am besten auf bewährte Rezepte zurückgreifen. Dann aber gelingen tolle Backwerke wie etwa herrlich kräftige Brote.

Rezeptkriterien: vegan, laktosefrei, Brote, vollkorn
Rezeptentwicklung: Stefanie Dehn
Fotos: Rogge & Jankovic Fotografen, Köln
dieses Rezept ist aus Ausgabe 4/2019, Genuss für jeden Tag … mehr

Gefällt Euch das Rezept? Sagt's weiter ...

Fragen oder Anregungen zum Rezept?

Schreib uns gerne!