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Pinsa mit Auberginen und Zucchini

vegan laktosefrei

Zubereitungszeit

Arbeitszeit: ca. 1 Stunde
Wartezeit: ca. 28 Stunden 15 Minuten

Nährwerte

Pro Pinsa: ca. 589 kcal | 2468 kJ | 16 g EW | 99 g KH | 15 g F | 7.7 BE

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Zutaten

Für 4 Pinsen

Teig

400 g
Weizenmehl Type 550
oder 400 g Dinkelmehl Type 630
80 g
Reismehl
20 g
ungeröstetes Kichererbsenmehl
1 EL
Olivenöl
330 ml
kaltes Wasser
4 g
frische Hefe
Salz

Soße

1 Zehe
Knoblauch
2 EL
Olivenöl
400 g
stückige Tomaten aus der Dose
1
Lorbeerblatt
0.5 TL
getrockneter Oregano
schwarzer Pfeffer

Belag

200 g
Zucchini
200 g
Auberginen
2 EL
Bratolivenöl
8 g
Rosmarinzweige
30 g
Kapern in Lake oder Salz

Außerdem

Olivenöl für die Schüssel
Reismehl zum Arbeiten

Küchenutensilien

1
luftdicht verschließbare Schüssel (ca. 3 l)
2
Backbleche
2
Dauerbackmatten
oder 3 Bogen Backpapier

Zubereitung

1. Teig zubereiten

Hierfür benötigen Sie:

400 g
Weizenmehl Type 550
oder 400 g Dinkelmehl Type 630
80 g
Reismehl
20 g
ungeröstetes Kichererbsenmehl
1 EL
Olivenöl
330 ml
kaltes Wasser
4 g
frische Hefe
1 TL
Salz

Die 3 Mehlsorten, Olivenöl und 280 ml kaltes Wasser in eine Rührschüssel geben. Hefe dazubröseln und alles mit den Knethaken des Handrührers oder mit den Händen 2 Minuten zu homogenem, festem Teig verkneten. Salz und weitere 50 ml kaltes Wasser nach und nach zugeben und Teig mit den Knethaken des Handrührers weitere 5 Minuten auf mittlerer bis hoher Stufe verkneten, bis der Teig weich und leicht klebrig ist.

2. Teig gehen lassen

Hierfür benötigen Sie:

1
luftdicht verschließbare Schüssel (ca. 3 l)
Olivenöl für die Schüssel

Teig mit einem Tuch abgedeckt bei Zimmertemperatur 1 Stunde gehen lassen. Eine luftdicht verschließbare Schüssel mit Olivenöl einpinseln, Teig hineingeben und verschlossen im Kühlschrank weitere 24 Stunden gehen lassen (s. Tipp).

Küchen-Tipp

Für die Pinsa sind lange Gehzeiten im Kühlschrank typisch: mindestens 24 bis hin zu 72 Stunden. Je länger der Teig ruht, desto luftiger wird er – und das ist gewünscht. Wir finden, dass der Teig auch schon nach 24 Stunden Ruhezeit prima gelingt. Wenn Sie mehr Zeit einplanen können, lohnt sich das jedoch durchaus, da er so tatsächlich deutlich luftiger wird.

3. Teig weiter gehen lassen

Hierfür benötigen Sie:

Reismehl zum Arbeiten

Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf gut bemehlter Arbeitsfläche in 4 gleich große Portionen teilen und jeweils zu Kugeln formen. Teigkugeln mit einem Tuch abgedeckt bei Zimmertemperatur 3 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen sichtbar vergrößert hat. Ca. 40 Minuten vor Ende der Gehzeit mit Schritt 4 fortfahren.

4. Soße zubereiten

Hierfür benötigen Sie:

1 Zehe
Knoblauch
2 EL
Olivenöl
400 g
stückige Tomaten aus der Dose
1
Lorbeerblatt
0.5 TL
getrockneter Oregano
0.25 TL
Salz
schwarzer Pfeffer

Knoblauch schälen und fein würfeln. Olivenöl in mittelgroßem Topf erhitzen und Knoblauch darin unter Rühren 2 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen. Tomaten zugeben, Lorbeerblatt und Oregano unterrühren und mit Salz sowie etwas Pfeffer würzen. Soße mit halb aufgelegtem Deckel 20 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen. Lorbeerblatt entfernen und Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken. Inzwischen mit Schritt 5 fortfahren.

5. Belag vorbereiten

Hierfür benötigen Sie:

200 g
Zucchini
200 g
Auberginen
1
Backblech
1
Dauerbackmatte
oder 1 Bogen Backpapier
2 EL
Bratolivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer
8 g
Rosmarinzweige

Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Zucchini und Auberginen waschen, putzen und quer in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Backblech mit Backmatte belegen und Zucchini- und Auberginenscheiben gleichmäßig darauf verteilen. Scheiben mit Bratöl bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen. 10 Minuten backen und Zucchini- und Auberginenscheiben vom Blech nehmen. Inzwischen Rosmarin kalt abbrausen, trocken schütteln, Nadeln abzupfen und ggf. grob hacken.

6. Bleche vorbereiten

Hierfür benötigen Sie:

2
Dauerbackmatten
oder 2 Bogen Backpapier
2
Backbleche
Reismehl zum Arbeiten

Backmatte säubern, Backblech wieder damit belegen und Backofen auf 230 °C Umluft umstellen (s. Tipp). Das andere Backblech mit 2. Backmatte belegen und beide Backmatten mit Mehl bestreuen.

Küchen-Tipp

Falls Ihr Ofen keine Umluft-Funktion hat, können Sie die Pinsen auch nacheinander in 2 Durchgängen auf mittlerer Schiene bei 250 °C Ober- und Unterhitze zubereiten. Es genügen dann 10 Minuten Backzeit.

7. Pinsa formen

Je 2 Teigkugeln auf 1 Backmatte legen, dabei den Teig mit beiden vorher angefeuchteten Händen hochheben (s. Tipp). Beim Ablegen des Teigs die Hände auseinanderbewegen, sodass der Teig gedehnt wird und automatisch eine längliche Fladenform annimmt. Mit feuchten Fingern von der Mitte ausgehend behutsam weiter zurechtdrücken, bis er eine Größe von 23 x 13 cm erreicht, dabei einen etwas erhöhten Rand stehen lassen.

Küchen-Tipp

Da ein Pinsateig relativ viel Wasser enthält, ist es normal, dass er sehr weich und klebrig ist. Mit feuchten Händen lässt er sich jedoch bestens bearbeiten! Gehen Sie möglichst vorsichtig mit ihm um, damit die Luft darin erhalten bleibt.

8. Belegen und backen

Hierfür benötigen Sie:

30 g
Kapern in Lake oder Salz

Soße gleichmäßig knapp bis zum Rand auf den Fladen verteilen und mit Zucchini und Auberginen belegen. Pinsen 15 Minuten backen, bis die Ränder leicht gebräunt sind, dabei ggf. die Bleche nach der Hälfte der Backzeit in der Einschubhöhe tauschen. Kapern in Lake im Sieb kalt abbrausen und abtropfen lassen bzw. Kapern in Salz 5 Minuten in Schälchen mit kaltem Wasser legen, anschließend im Sieb abbrausen und abtropfen lassen. Pinsa aus dem Ofen nehmen, Kapern gleichmäßig darauf verteilen und Pinsen mit Rosmarin bestreut servieren.

Wissenswert

Die Pinsa, manchmal auch Pinsa Romana ge­nannt, entstand Anfang der 2000er-Jahre und geht auf die Idee eines italienischen Geschäftsmanns zurück. Traditionell enthält ihr Teig sowohl Hefe als auch Sauerteig und besteht aus Weizen-, Reis- und Sojamehl. Letzteres lässt sich alternativ auch gut durch Kichererbsenmehl ersetzen. Durch die spezielle Mehlmischung hat die Pinsa ein besonderes, herzhaftes Aroma. Wegen der langen Gehzeit gilt sie außerdem als besonders gut verträglich.

Rezeptkriterien: vegan, laktosefrei, Pizza, Italien, Sommer
Rezeptentwicklung: Meike Körner und Svenja Wegel
Fotos: Rogge & Jankovic Fotografen, Köln
dieses Rezept ist aus Ausgabe 4/2019, Genuss für jeden Tag … mehr

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