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Koreanische Reisröllchen (Gimbap)

aus Südkorea

laktosefrei glutenfrei

Zubereitungszeit

Gesamtzeit: ca. 50 Minuten

Nährwerte

Pro Stück: ca. 68 kcal | 284 kJ | 3 g EW | 7 g KH | 4 g F | 0.5 BE

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in ihrem köstlich-vegetarisch-Kundenkonto. Für kurze Zeit:

Zutaten

Für ca. 18 Stück

125 g
Milchreis
200 ml
Wasser
Salz
2 TL
Sesamöl (geröstet)
2 TL
heller Sesam
2
Eier
schwarzer Pfeffer
3 EL
Bratöl
120 g
Blattspinat
1 TL
Chiliflocken
1 TL
Sojasoße
80 g
Möhren
100 g
Räuchertofu
oder 100 g Mandel-Sesam-Tofu
2
Noriblätter

Küchen-Tipp

Küchen-Tipp

Küchen-Tipp

Küchen-Tipp

Küchen-Tipp

Küchen-Tipp

Wir verwenden Milchreis, da dieser dem koreanischen Reis am nächsten kommt.

Küchen-Tipp

Die Koreaner essen ihr Gimbap im Gegensatz zu japanischem Sushi ohne Sojasoße, Wasabi oder andere Dips. Stattdessen servieren sie gerne fermentiertes Gemüse (Kimchi) oder eingelegten Rettich (Danmuji) dazu. Der süß-saure Rettich ist zugleich auch eine klassische Füllung für das Gimbap. Bei uns ist er allerdings nur im Asialaden zu finden. Falls Sie ihn gerne ausprobieren möchten, genügen ca. 50 g davon, die Sie in 0,5 cm breite Streifen schneiden und zusammen mit den anderen Zutaten einrollen können.

Zubereitung

1. Schritt

Hierfür benötigen Sie:

125 g
Milchreis
200 ml
Wasser
0.5 TL
Salz
1 TL
Sesamöl (geröstet)

Reis im Sieb kalt abbrausen, bis das Wasser klar ist. Mit Wasser und Salz in kleinen Topf geben, aufkochen und im geschlossenen Topf 10 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Topf vom Herd nehmen und im geschlossenen Topf 10 Minuten quellen lassen. Reis in eine Schüssel füllen, Sesamöl unterrühren und abkühlen lassen. Inzwischen mit Schritt 2 fortfahren.

2. Schritt

Hierfür benötigen Sie:

2 TL
heller Sesam
2
Eier
0.25 TL
Salz
0.25 TL
schwarzer Pfeffer
2 EL
Bratöl

Sesam in kleiner beschichteter Pfanne ohne Fett rösten, bis er fein duftet, herausnehmen und zur Seite stellen. Eier mit Salz und Pfeffer in kleiner Schüssel verquirlen. Bratöl in derselben Pfanne erhitzen, Eier in die Pfanne gießen und 8–10 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze stocken lassen, dabei nach etwa der Hälfte der Zeit vorsichtig wenden. Omelett aus der Pfanne nehmen und in 1 cm breite Streifen schneiden.

3. Schritt

Hierfür benötigen Sie:

120 g
Blattspinat
1 TL
Sesamöl (geröstet)
0.5 TL
Chiliflocken
1 TL
Sojasoße

Spinat putzen, waschen, im Sieb etwas abtropfen lassen, tropfnass in dieselbe Pfanne geben und bei mittlerer Hitze zusammenfallen lassen. Spinat zurück ins Sieb geben, gut ausdrücken und ggf. grob hacken. In kleiner Schüssel mit Sesamöl, Chiliflocken und Sojasoße würzen. Zur Seite gestellten Sesam unterrühren.

4. Schritt

Hierfür benötigen Sie:

80 g
Möhren
1 EL
Bratöl
100 g
Räuchertofu
oder 100 g Mandel-Sesam-Tofu
Salz
0.5 TL
Chiliflocken

Möhren mit Gemüsebürste und Wasser säubern, putzen und in 0,5 cm dicke und 5 cm lange Stifte schneiden. 0,5 EL Bratöl in derselben Pfanne erhitzen und Möhren darin 4 Minuten bei mittlerer bis hoher Hitze anbraten. Inzwischen Tofu abtropfen lassen, ggf. trocken tupfen und quer in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden (s. Tipp). Möhren salzen und aus der Pfanne nehmen. 0,5 EL Bratöl in derselben Pfanne erhitzen und Tofu darin 4 Minuten bei mittlerer bis hoher Hitze anbraten. Mit Chiliflocken würzen und herausnehmen.

Küchen-Tipp

Den übrig gebliebenen Tofu können Sie in Scheiben geschnitten und mit z. B. Senf bestrichen als Brotbelag verwenden.

5. Schritt

Hierfür benötigen Sie:

2
Noriblätter

1 Noriblatt mit der glänzenden Seite nach unten quer auf ein großes Brett legen und den oberen Rand mit etwas Wasser bestreichen. Die Hälfte des Reises mit feuchten Händen auf dem Noriblatt verteilen, dabei an der oberen Kante 2–3 cm frei lassen. Jeweils die Hälfte des Omeletts, des Spinats sowie der Möhrenstifte und Tofuscheiben parallel zur unteren Seite in einem 5 cm breiten Streifen mittig auf dem Reis verteilen. Von unten mit gleichmäßigem Druck zu einer kompakten Rolle aufrollen (s. Tipp). Vorgang wiederholen.

Küchen-Tipp

Zum Aufrollen des Gimbaps wird traditionell eine Bambusmatte verwendet, doch es klappt auch ohne.

6. Schritt

Beide Rollen mit der Naht nach unten auf ein Schneidebrett legen und mit einem scharfen Messer in 2 cm lange Stücke schneiden. Gimbap auf einer Platte anrichten und servieren.

Wissenswert

Gimbap ist in Korea sehr beliebt, da sich die Reisrollen je nach Geschmack vielseitig befüllen lassen und sich auch ideal als Mahlzeit für unterwegs eignen. Im Vergleich zum japanischen Sushi enthält Gimbap deutlich mehr Zutaten, wobei die Koreaner dabei gerne zu Gemüse, Fleisch und Eiern greifen. Auch Käse darf eingerollt werden! Unüblich als Füllung ist hingegen roher Fisch.

Rezeptkriterien: laktosefrei, glutenfrei, Asien, Fingerfood
Rezeptentwicklung: Wonji Hwang
Fotos: Rogge & Jankovic Fotografen, Köln
dieses Rezept ist aus Ausgabe 4/2019, Genuss für jeden Tag … mehr

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