1. Sirup zubereiten
Hierfür benötigen Sie:
1
rechteckiges Gefäß (ca. 20 x 15 cm)
Zucker mit Zitronensaft und Wasser in kleinem Topf verrühren, aufkochen und im offenen Topf unter gelegentlichem Rühren 15 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Flüssigkeit leicht eindickt. Sirup in das rechteckige Gefäß füllen, zur Seite stellen und 20 Minuten vollständig abkühlen lassen. 10 Minuten vor Ende der Abkühlzeit mit Schritt 2 fortfahren.
2. Teig zubereiten
Hierfür benötigen Sie:
0.5 P.
Weinstein-Backpulver
oder 1 EL weiche vegane Butter
Mehl für die Arbeitsfläche
Mehl, Backpulver, Zucker, Zimt und Salz in einer Rührschüssel vermischen. Butter und Milch zufügen und alles mit den Händen zu geschmeidigem Teig verkneten. Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche 0,5 cm dick zu einem Rechteck (30 x 24 cm) ausrollen. Teigplatte quer halbieren und Hälften in je 12 Streifen à 15 x 2 cm schneiden. Je 2 Streifen mit den Händen zu einer Kordel verdrehen und die Enden gut festdrücken, sodass 12 Koeksisters entstehen.
3. Ausbacken und servieren
Öl in kleinem Topf erhitzen (s. Tipp) und Koeksisters darin nach und nach jeweils 1–2 Minuten rundherum hellbraun ausbacken, dabei mit 2 Gabeln mehrmals wenden. Herausheben, abtropfen lassen und sofort zum zur Seite gestellten Sirup geben. Mit 2 weiteren Gabeln darin wenden, herausheben, abtropfen lassen und auf einem großen Teller oder einer Platte ausbreiten. Sofort von allen Seiten mit Kokosraspeln bestreuen und trocknen lassen. Lauwarm oder kalt servieren (s. Tipp).
Küchen-Tipp
Der Topf für das Öl sollte einen Durchmesser von ca. 15 cm haben. Backen Sie darin immer nur 1–2 Koeksisters gleichzeitig aus, da sie im heißen Öl aufgehen.
Das zum Ausbacken verwendete Öl können Sie nach dem Abkühlen durch ein mit Küchenkrepp belegtes feines Sieb in ein verschließbares Glas laufen lassen und in den folgenden Tagen zum Anbraten verwenden.
Küchen-Tipp
Ganz frisch und am besten noch lauwarm ist das Gebäck besonders köstlich. Sollten Sie am nächsten Tag noch etwas davon übrig haben, können Sie es im Backofen 7–8 Minuten bei 150 °C aufbacken.
Der lustige Name dieses Gebäcks leitet sich vermutlich aus den niederländischen Wörtern „koek“ (Kuchen) und „sissen“ (zischen, brutzeln) ab. Da der Teig auch oft zu einem Zopf geflochten wird, gibt es außerdem die Theorie, der Name könnte etwas mit dem englischen Wort „sister“ (Schwester) zu tun haben. Koeksisters werden in Südafrika und Namibia an Straßenständen sowie in speziellen Bäckereien frisch zubereitet und sind sehr populär als Dessert oder süßer Snack – meistens übrigens ohne Kokosraspel, die wiederum typisch für die kap-malaiische Variante des Gebäcks sind.