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Grießschnitten mit fruchtigem Feldsalat

vegan laktosefrei

Zubereitungszeit

Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 10 Minuten

Nährwerte

Pro Portion: ca. 582 kcal | 2434 kJ | 15 g EW | 63 g KH | 32 g F | 4.4 BE

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Zutaten

Für 4 Portionen

Grießschnitten

100 g
Zwiebeln
1 Zehe
Knoblauch
200 g
Knollensellerie
1 EL
Bratolivenöl
300 ml
Milch
oder 300 ml Gemüsebrühe
300 ml
Gemüsebrühe
Salz
schwarzer Pfeffer
2 Prisen
Muskat
225 g
Emmer-Grießmehl
oder 225 g Dinkelvollkorngrieß
3 EL
Butter
oder 3 EL vegane Butter

Salat

50 g
Walnusskerne
1 Zehe
Knoblauch
300 g
Feldsalat
3
Orangen (bio)
1 TL
mittelscharfer Senf
1 EL
Balsamico-Essig (hell)
1 TL
Agavendicksaft
2 EL
Rapsöl
oder 2 EL Walnussöl

Küchenutensilien

1 Bogen
Backpapier
oder 1 Dauerbackmatte

Zubereitung

1. Schritt

Hierfür benötigen Sie:

100 g
Zwiebeln
1 Zehe
Knoblauch
200 g
Knollensellerie
1 EL
Bratolivenöl

Für die Grießschnitten Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Sellerie schälen und 0,5 cm groß würfeln. Bratöl in mittelgroßem Topf erhitzen und Zwiebeln und Sellerie darin 3 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen. Knoblauch zugeben und 1 Minute mitbraten.

2. Schritt

Hierfür benötigen Sie:

300 ml
Milch
oder 300 ml Gemüsebrühe
300 ml
Gemüsebrühe
1 TL
Salz
2 Prisen
schwarzer Pfeffer
2 Prisen
Muskat
225 g
Emmer-Grießmehl
oder 225 g Dinkelvollkorngrieß
1 Bogen
Backpapier
oder 1 Dauerbackmatte

Gemüse mit Milch und Brühe ablöschen. Salz, Pfeffer und Muskat zufügen und aufkochen. Grießmehl unter Rühren mit dem Kochlöffel nach und nach einrieseln lassen, kurz aufkochen und auf ausgeschalteter Herdplatte 10 Minuten quellen lassen. Grießmasse mit feuchten Händen ca. 1,5 cm dick auf einer Fläche von ca. 25 x 30 cm auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen und 10 Minuten abkühlen lassen. Inzwischen mit Schritt 3 fortfahren.

3. Schritt

Hierfür benötigen Sie:

50 g
Walnusskerne
1 Zehe
Knoblauch
300 g
Feldsalat
1
Orange (bio)
1 TL
mittelscharfer Senf
1 EL
Balsamico-Essig (hell)
1 TL
Agavendicksaft
2 EL
Rapsöl
oder 2 EL Walnussöl
Salz
schwarzer Pfeffer

Für den Salat Nüsse in kleiner Pfanne ohne Fett rösten, bis sie fein duften, herausnehmen, kurz abkühlen lassen und grob hacken. Knoblauch schälen. Feldsalat putzen, waschen und gut abtropfen lassen. Aus der Orange 80 ml Saft auspressen und mit Senf, Essig, Agavendicksaft und Rapsöl in eine Salat‎schüssel geben. Knoblauch dazupressen und alles mit dem Schneebesen gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Schritt

Hierfür benötigen Sie:

3 EL
Butter
oder 3 EL vegane Butter

Weiter für die Grießschnitten Backofen auf 100 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Grießmasse in 24 Rechtecke à ca. 5 x 6 cm schneiden. 1 EL Butter in großer beschichteter Pfanne zerlassen und 8 Grießschnitten von jeder Seite 3 Minuten bei mittlerer bis hoher Hitze knusprig anbraten. Fertige Grießschnitten im Backofen warm halten. Vorgang 2-mal wiederholen. Inzwischen mit Schritt 5 fortfahren.

5. Schritt

Hierfür benötigen Sie:

2
Orangen (bio)
schwarzer Pfeffer

Weiter für den Salat Orangen filetieren (s. Tipp). Feldsalat, Nüsse und Orangenfilets zum Dressing geben und alles vorsichtig vermengen. Je 6 Grieß‎schnitten auf Teller portionieren, Salat daneben anrichten und mit Pfeffer bestreut servieren.

Küchen-Tipp

Zum Filetieren der Orange schneiden Sie mit einem scharfen Messer am oberen und unteren Ende der Frucht quer ein Stück ab, sodass das Fruchtfleisch zu sehen ist. Dann die orange und weiße Schicht der Schale längs von oben nach unten mit einem Sägemesser abschneiden. Dabei mit dem Messer der Rundung folgen. Orange in die Hand nehmen und die Filets zwischen den feinen Häutchen herausschneiden. Den dabei austretenden Saft auffangen und zum Dressing geben.

Wissenswert

Urgetreide fristeten lange Zeit ein Schattendasein. Grund hierfür sind ihre im Vergleich zu modernen Getreiden häufig geringeren Erträge, aber auch teilweise anspruchsvolle Anbaubedingungen und spezifische Backeigenschaften. Dennoch lohnt es sich, öfter zu den alten Sorten zu greifen: So ermöglichen Urgetreide unter anderem tolle neue Geschmackserlebnisse und oft auch eine besonders nachhaltige Landwirtschaft – Aspekte, die für viele Menschen zunehmend Bedeutung gewinnen.

Schon bei den alten Ägyptern und Römern war Emmer sehr beliebt. Reich an Stoffen wie Magnesium, Eisen und Selen, galt er bis ins Mittelalter als Grundnahrungsmittel. Das Getreide wächst auch auf eher kargen Böden und benötigt keine Spritzmittel. Gleichzeitig bietet es dank seines langen Strohs Lebensraum für Insekten und Ackerwildkräuter. Das Mehl eignet sich aufgrund seiner Glutenstruktur eher weniger für feste, glatte Teige. Dafür gelingen Backwaren aus weicheren Teigen, etwa Rührkuchen oder unsere Grießschnitten, wunderbar und erhalten eine würzige Note.

Rezeptkriterien: vegan, laktosefrei, Pfannengerichte, vollwertig, vollkorn
Rezeptentwicklung: Stefanie Dehn
Fotos: Rogge & Jankovic Fotografen, Köln
dieses Rezept ist aus Ausgabe 4/2019, Genuss für jeden Tag … mehr

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